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Was wird in 20 Jahren aus den ganzen Neubaugebieten

(offenes Thema)

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Fragezeichen
geschrieben am
08.04.2019 um 09:44 Uhr
Beitrag 1

Den Bauboom im Städtedreieck ist schon enorm und es wird immer weitergebaut.

Viele Bauherren sind junge Familien mit Kindern und freuen sich, noch einen halbwegs günstigen Baugrund nördlich von Regensburg kaufen zu können. Aber was viele nicht bedenken:
Die Kinder werden groß und je besser sie ausgebildet sind, umso wahrscheinlicher wird es dazu kommen, dass sie in die Großstädte wegziehen. Viele mit Universitätsabschluss zieht es nach München, da es einfach keine entsprechenden Stellen in der Oberpfalz gibt. Und was kommt dann?

Die Eltern zahlen weiterhin ihren 40 Jahre laufenden Hauskredit ab und wohnen alleine in viel zu großen Häusern. Ich kenne einige Senioren, die ein tristes einsames Leben in ihren viel zu großen Häusern haben.
Silke
geschrieben am
09.04.2019 um 07:49 Uhr
Beitrag 2

Naja,....schon mal ganz schön pauschalisiert hier,...was wäre denn zunächst die Alternative? Dass junge Familien mit ihren Kindern dafür in viel zu kleinen Wohnungen wohnen, nur damit sie später mal nicht in viel zu großen Häusern leben? Es gibt genügend junge und alte Menschen, die wenig Arbeit und Verantwortung wollen und daher lieber in einer kleinen praktischen Wohnung leben, genausoviele Leute kenne ich -auch im hohen Alter- die es sehr genießen ein schönes großes Haus vor Allem mit entsprechenden Garten zu haben.

Ich sehe vielmehr ein Problem in den hohen Notarkosten und der Grunderwerbsteuer...Wäre diese nicht, so könnte man seine Immobilie viel besser kaufen und verkaufen und vielleicht die eigenen vier Wände an seine Lebensbedürfnisse anpassen. Wohnung in der Stadt während Studium und Jobeinstieg, großes Haus während Family und später kleine Wohnung vielleicht sogar mit angedockten Pflegediensten...Dadurch würden die einzelnen Immobilien viel besser ausgenutzt, was ressourcenschonend ist. (im großen Haus, owhnt z.B. immer eine große Familie)

Solange man aber bei jedem Switch zehntausende Euro zahlen muss, geht die Wechselbereitschaft massiv nach unten...

40 Jahre für einen Hauskredit, halte ich im Übrigen für möglich, aber doch eher den Extremfall...in unserem Freundeskreis stellen die meistens Ihre Finanzierung auf 20 Jahre ab und verkürzen diese sogar noch durch Sondertilgungen...wobei ich nicht leugnen möchte, dass es auch den einen oder anderen mit 40a gibt,...

Dass es bei uns keine Jobs mit Universitätsabschluss gibt, stimmt so auch nicht. Rechnet man zum Beispiel die Lebenshaltungskosten - vor Allem die Immobilie- mal zwischen München und Maxhütte um, wird man schnell feststellen, dass man als Akademiker mit 60.000€ in Maxhütte wesentlich besser leben kann als mit 120.000€ in München.
Max24
geschrieben am
09.04.2019 um 14:31 Uhr
Beitrag 3

@Fragezeichen:
Was wäre dann die ALternative? Das ganze Leben in einer engen Wohnung zu leben, nur damit man im Alter nicht zu viel Platz hat? :-/
Fragezeichen
geschrieben am
10.04.2019 um 09:08 Uhr
Beitrag 4

Es gibt keine Alternative. Man sollte nur beachten, dass man für die günstigeren Immobilienpreise letztendlich doch einen hohen Preis bezahlt.
Und der Freizeitwert lässt halt sehr zu wünschen übrig, insbesondere für Jugendliche. Man spricht zwar vom Städtedreieck, aber alle Einrichtungen befinden sich in Burglengenfeld.
Schwimmbad -> Burglengenfeld (Bulmare)
Kino -> Burglengenfeld
Realschule -> Burglengenfeld
Gymnasium -> Burglengenfeld
Mc Donalds -> Burglengenfeld
Diskos -> Burglengenfeld

Und Maxhütte? Nichts, außer ein neues Baugebiet nach dem anderen.

Und noch ein Wort zum Verkauf der Immobilie. Wer weiß schon, ob man seine Immobilie in 20 Jahren wieder verkaufen kann. Lasst mal die Zinsen wieder auf 5% steigen oder lasst mal einen der DAX-Konzerne in Regensburg ein Werk schließen.






Mex
geschrieben am
11.04.2019 um 09:01 Uhr
Beitrag 5

Ich weiß jetzt nicht, ob jede der aufgeführten Einrichtungen (Mc Donalds) wert ist, dass man es unbedingt haben muss...Außerdem ist mir die politische Ortsgrenze nicht so wichtig, als die faktische. Im Gymnasium bin ich z.B. aus Maxhütte schneller, als wenn ich aus der BULer Vorstadt anfahren muss.
Dafür hat Teublitz die Höllohe, Maxhütte mit der Alten Post das beste Restaurant im Städtedreieck....
Moon
geschrieben am
11.04.2019 um 09:12 Uhr
Beitrag 6

..die "Alte Post" ist in PONHOLZ ...nur mal so ... ;-)

Ich frage mich, wie wir im Städtedreieck ohne Freizeitwert groß werden konnten..
..wir hatten doch nix...nur das alte Hallenbad in BUL..und dann noch das Freibad und ein paar Badeweiher...nirgends Sportplätze oder Stadtparks wo man sich treffen konnte..keine Vereine..nix...
Fitness-Studios gibts auch nicht. Keine Kneipen zum draußen sitzen...nüscht!


(Ironie off)

Wenn ich mir die jetzige Generation (18-30) so anschaue, dann muss ich leider feststellen dass wir in dem Alter mehr unterwegs waren (und sind) als diese stubenhockenden Dauer-Netflix-Gucker, sich im Parship-Kennenlerner und Computer Zocker..


Greetz
Moon



Ch.Bach
geschrieben am
11.04.2019 um 15:24 Uhr
Beitrag 7

Mensch moon, du kannst uns alte Säcke doch nicht mit House-switchern vergleichen, die ihre Villa um die Wohnlandschaft rum bauen, den Garten stylisch schottern und die Kids von Kita zur Schule zur Förderung (schulisch, musikalisch, sportlich, psychologisch) kutschieren... das sind och ganz andere Ansprüche an life-style und -qualität! Ts,ts,ts...
leser
geschrieben am
13.04.2019 um 19:25 Uhr
Beitrag 8

Gehört Ponholz nicht zu Maxhütte-Haidhof(ortsteil?) : - ))

Vielleicht muss man bei den Neubaugebieten wegen der Hausbesitzer gar nicht so mittelfristig denken?

Soweit ich das mitbekommen habe werden ganze Areale im Paket an Finanzunternehmen verkauft und dann hat der jeweilige Käufer keine Finanzierungsalternativen. Und wenn ich es vorsichtig ausdrücke könnte es ja sein dass manchmal sehr an der Grenze zum "finanzierbaren" kalkuliert wird, das Finanzunternehmen würde dabei kaum ein Risiko eingehen vermute ich.Schlimmstenfalls wird das Haus "rückgekauft" und es wäre möglich, dass dann der Preis etwas unter dem Tageswert liegt. Würde real heißen dass manches Haus den Besitzer kurz/mittelfristig zumindest einmal wechselt.

Natürlich schreibe ich hier nur allgemein und nehme keinen Bezug auf eventuelle Fälle in der Umgebung. Aber wie leicht so eine Finanzierung in heutigen Zeiten ins Wanken gerät... wer hätte gedacht dass z. B. das Hansawerk in BUL bald schließt...

(zusatzbemerkung: einige Neubaugebiete erinnern mich an Käfighaltung)
Hans
geschrieben am
14.04.2019 um 16:17 Uhr
Beitrag 9

Käfighaltung
da lebt es sich im neuen Baugebiet in Neukappl schon besser.
freie Sicht, Wald, nette Nachbarn, jeder Bauplatz mindestens 1000 qm u.s.w.
Mex
geschrieben am
15.04.2019 um 10:40 Uhr
Beitrag 10

@Leser:

Ich frage mich schon, was genaue "ihre Strategie" wäre....einerseits vertreten sie ja, die sicherlich angebrachte Meinung, dass dem Flächenverbrauch in Deutschland Paroli geboten werden soll, anderseits kanzeln Sie die bisherigen Neubaugebiete als "Käfighaltung" ab...

Tatsache ist:
- es herrscht eine Unterversorgung an Wohnraum in unserer Region
- will man diese Lösen, muss man stark verdichtet neu bauen und auch nachverdichten

Dass das Hansawerk "überraschend" schließt, stimmt so nicht, vielmehr war diese Entwicklung schon die letzten Jahre absehbar.

Falls dies so noch nicht geglaubt wird, so darf ich hier schon mal meine Meinung kundtun, nach der es auch für die hiesige Läpple- Niederlassung mehr als düster aussehen dürfte...nur damit es nicht heißt, keiner hat was gewusst...
Pat
patrickherrmann23@googlemail.com
geschrieben am
17.04.2019 um 10:40 Uhr
Beitrag 11

Neukappl giebt es ein Baugebiet Ja.
Es wurde auch schon erschlossen und natürlich mit Glasfaser versorgt...(Altbestand natürlich nicht DANKE Maxhütte)

Aber es sieht aktuell nicht danach aus das hier in nächster Zeit jemand baut.
Habe auch noch nicht wirklich jemand gesehen der sein Grundstück besichtigt, geschweige denn eine Baufirma die ihr Werbeschild aufstellt.
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